Bürgerverein Steeg besuchte Maria Laach und schipperte über die Mosel - Mayen, Cochem und Beilstein luden beim Ausflug 2005 zum Verweilen ein

Zu einem wunderschönen Jahresausflug starteten insgesamt 43 Mitglieder und Freunde des Bürgervereins Steeg e.V. am Samstag, dem 10. September 2005. Dabei hatten sich der Vorstand und ein Ausflugskomitee des Vereins wieder einiges einfallen lassen. So wurde als erstes der bekannte Wallfahrtsort Maria Laach angesteuert. Doch zunächst einmal wäre die Fahrt schon fast im zwischen Wissen und Hamm gelegenen Oettershagen beendet gewesen.

An einer Baustelle sorgte eine abgestellte Rüttelmaschine dafür, das der Bus nicht um die Kurve kam. Einigen starken Männern aus dem Bus gelang es jedoch, die Maschine auf die Seite zu ziehen und die Fahrt hätte nun eigentlich fortgesetzt werden können, hätte sich nicht in der Zwischenzeit eine riesenlange Schlange vor dem Bus gebildet. Denn der Gegenverkehr an der Ampelanlage hatte unlängst "grün" erhalten und war natürlich los gefahren, ohne damit zu rechnen, das auf einmal so ein langes "Ungetüm" quer auf der Straße steht.

Nun war "rangieren" des Gegenverkehrs angesagt, um dem Reisebus des Bürgerverein Steeg schließlich freie Fahrt zu bereiten. Trotz der kleinen viertelstündigen "Panne" - die alle Beteiligten wohl schmunzelnd aufnahmen - war man noch relativ früh in Maria Laach. Das Kloster wurde besichtigt und der eine oder andere wanderte zum Laacher See.

Am Mittag wurde die Fahrt nach Mayen fortgesetzt. Lehrer i.R. Stefan Pitzen, der aus der Region stammt, übernahm nun die Reiseleitung und erläuterte den Mitgereisten die ein und anderen Dinge aus seiner Heimat, der Vulkaneifel. So führte er die Gruppe unter anderem in die St. Clemens Pfarrkirche, die mit ihrem schiefen, verdrehtem Turm ein Wahrzeichen Mayens darstellt. Nach dem Mittagessen "im alten Backhaus" und einem Bummel über den Mayener Marktplatz wurde die Fahrt nach Cochem an der Mosel fortgesetzt. Auch hier blieb noch Zeit für einen kleinen Stadtbummel und einer Tasse Kaffee, bis eine Schiffahrt auf dem Programm stand. Mit dem "Wappen von Cochem" schipperte man flussaufwärts bis nach Beilstein.

Neben der reizvollen Mosellandschaft, die man während der gesamten Fahrt aufgrund des trockenen warmen Wetters an Deck des Dampfers genießen konnte, war natürlich die Schleusenfahrt in Fankel ein besonderer Höhepunkt. Dort angekommen, musste man erst einmal "vor Anker" gehen. Denn in der Schleuse befanden sich bereits die "MS Rheinland" und ein großer Schlepper, die ihre Fahrt Flussabwärts in Richtung Koblenz fortsetzen wollten. Also war warten angesagt, bis sich die Schleusen öffneten, tausende Kubikmeter Wasser aus der Staustufe schossen und die Schiffe um rund 6 1/2 Meter gesenkt wurden und damit den gleichen Wasserpegel wie auch die MS "Wappen von Cochem" erreichten.

In die 172 m lange und 12 m breite Schleuse eingefahren, konnte die Gruppe des Bürgervereins Steeg nun selbst erleben, wie es ist, wenn man durch erneutes Wassereinströmen in die Stauanlage Meter für Meter auf einem Schiff in die Höhe gehoben wird.

In Beilstein angekommen, marschierten die Mitglieder und Freunde des Bürgervereins Steeg schnurstracks zum Haus "Burg Metternich". Hier fand ein gemeinsames Abendessen in den Außenanlagen des Restaurants statt. Gut gestärkt, wanderten viele Teilnehmer noch durch das sehenswerte Örtchen Beilstein. So manch einer, der besonders gut zu Fuß war, nahm noch den Weg zur am oberen Ortsrand gelegenen Beilsteiner Kirche auf sich, von der man zudem noch einen wunderbaren Panoramablick über die Mosel erleben durfte.

Nach einem bestens gelungenen Tagesausflug erfolgte am Abend schließlich die Heimfahrt zurück ins Wildenburger Land. Es wurde noch viel gesungen und gelacht, getrunken und Spaß gemacht, zu Hause war man um Mitternacht. Bericht: (hob)

Fotogalerie vom Jahresausflug 2005 des Bürgerverein Steeg