Baustopp am Windpark Knippen: Die drei hochgezogenen Türme wirken am weiten Horizont wie riesige Schornsteine ehemaliger Industrieanlagen:

Baustopp auf dem Knippen, wie hier ein Foto vom Mai 2017 zeigt. Wie den lokalen Medien zu entnehmen war, aber auch der Westdeutsche Rundfunk (WDR) berichtet hat, wurde die Baustelle am Windpark "Knippen" im Freudenberger Stadtwald, zwischen Hohenhain, Friesenhagen und Römershagen in einem Eilverfahren vom Oberverwaltungsgericht Münster bis auf weiteres stillgelegt. Die Genehmigung des Windparks Knippen verletze demnach Naturschutzrecht. Tausende Bürger hegen zudem immer mehr Zweifel, oder sind gar der festen Überzeugung, das die Windkraft am Ende mehr Schaden für Natur und Umwelt, Mensch und Tier bedeutet, als Sie am Ende nutzen mit sich bringt.

Fast 300 Menschen pilgerten am 12. März 2017 zum Windpark Knippen, um sich vor Ort über die drei geplanten Windkrafträder zu informieren:

Windindustrie auf dem Knippen zwischen Friesenhagen und Freudenberg

Fast 300 Bürger wanderten auf Einladung verschiedener Bürgerinitiativen auf den Knippen zwischen Friesenhagen und Freudenberg, um sich einen Eindruck von drei im Bau befindlichen über 200 m hohen Windkrafträdern zu verschaffen.

Mit so viel Resonanz hatten vermutlich nicht einmal die Bürgerinitiativen Wildenburger Land und Südwestfalen selbst gerechnet, als zu einer Informativen Begehung von drei sich im Bau befindlichen Windkraftanlagen auf dem zwischen Friesenhagen und Freudenberg befindlichen "Knippen" an die 300 interessierte Bürger erschienen.

 

Treffpunkt war am Sonntag, dem 12. März um 11:00 Uhr an der schon im Kreis Olpe liegenden Schützenhalle in Römershagen. Von dort ging es per Fußmarsch zu den gigantischen Bauwerken im Freudenberger Wald. Hier wollten die BI' s vor Ort einen Eindruck von den meist weit unterschätzten Dimensionen und Folgen für Mensch, Natur und Landschaft vermitteln.

Harry Neumann, der Bundes- und Landesvorsitzende von RLP und NRW der Naturschutzinitiative e.V. hielt auf dem Knippen zwischen Friesenhagen und Freudenberg einen Vortrag zum Thema Windkraftenergie.

Als Gastredner hielt der Bundes- und Landesvorsitzende von RLP und NRW der Naturschutzinitiative e.V.,  Harry Neumann eine Rede. Nach der Wanderung gab es in der Schützenhalle Römershagen weitere interessante Beiträge zum Thema. Udo Otterbach und Christoph Gerke von der BI Wildenburger Land demonstrierten anhand von Entwürfen und Grafiken, teils aber auch realen Bildern, noch einmal die Ausmaße, wie sich das Landschaftsbild der Region verändern wird, oder aber auch in anderen Landschaften wie dem Soonwald schon angenommen hat. Ein Vertreter der Bi Südwestfalen ging auf die Auswirkungen im Kreis Olpe ein. Aber auch die Situation für die Stadt Freudenberg wurde auf der Versammlung von Udo Otterbach - der fast 20 Jahre dort lebte - erörtert.  Als Rheinland-Pfälzische Politiker waren die stv. Vorsitzende der FDP, Sandra Weeser sowie MDB Erwin Rüttel von der CDU erschienen und hielten eine kurze Rede. Als Energiepolitischer Sprecher der FDP aus NRW war Dietmar Brockes anwesend. Aber auch Friesenhagens Ortsbürgermeister Norbert Klaes (SPD) sowie Maik Köhler, der Kirchener Verbandsgemeindebürgermeisterkandidat von der CDU nahmen an der Wanderung teil.